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Nächster grosser Schritt 01.02.2026 17:46:00

UBS offenbar vor weiterer Entlassungswelle

UBS offenbar vor weiterer Entlassungswelle

Fast drei Jahre nach der Notübernahme der Credit Suisse steht bei der UBS der nächste grosse Schritt im Integrationsprozess an.

Fast drei Jahre nach der Notübernahme der Credit Suisse steht bei der UBSder nächste grosse Schritt im Integrationsprozess an. Wie die "SonntagZeitung" berichtet, verschickt die Grossbank Ende März sogenannte RIF-Briefe ("Reduction in Force"), mit denen Mitarbeitenden aus strukturellen Gründen gekündigt wird.

Betroffen sind der Zeitung zufolge vor allem ehemalige Credit-Suisse-Angestellte, deren Funktionen im Zuge der Integration nicht mehr benötigt werden. Im Zentrum des Stellenabbaus stünden IT-, Backoffice- und Operationsbereiche. Mit der Migration der Schweizer Kundinnen und Kunden auf die UBS-Systeme werden die bisherigen Credit-Suisse-IT-Plattformen abgeschaltet, womit ganze Teams wegfielen. Auch im Backoffice komme es zu Kürzungen, da zahlreiche Prozesse wie Zahlungsverkehr sowie Konto- und Depotabwicklung während der Übergangsphase doppelt geführt wurden. Zusätzlich verlieren befristete Fusions-, Projekt- und Übergangsfunktionen ihre Grundlage.

"Wir werden den Stellenabbau in der Schweiz und weltweit als Folge der Integration so gering wie möglich halten", heisst es in einer Stellungnahme der UBS, die auch AWP Finanznachrichten vorliegt. "Wie bereits angekündigt, rechnen wir in der Schweiz im Zuge der Integration mit rund 3000 Entlassungen", heisst es in der Stellungnahme weiter.

Derweil wollte die Grossbank die Angaben der "SoZ" zu den RIF-Briefen nicht kommentieren.

Stellenabbau wird sich über Jahre erstrecken

Insgesamt soll die Belegschaft im Rahmen der Integration von ursprünglich rund 115'000 auf etwa 80'000 Mitarbeitende reduziert werden. Ziel sind Kosteneinsparungen von rund 12 Milliarden Franken. Die UBS verweist auf umfassende Sozialpläne mit langen Kündigungsfristen, Unterstützungsangeboten bei der Stellensuche, Weiterbildungsbudgets sowie Regelungen für Frühpensionierungen. "Der Stellenabbau wird sich über mehrere Jahre erstrecken und hauptsächlich durch natürliche Fluktuation, Frühpensionierungen, interne Mobilität und die Internalisierung externer Rollen erreicht werden", heisst es in der Stellungnahme der Grossbank weiter.

Parallel dazu rückt die "SoZ die Führungsfrage in den Fokus. CEO Sergio Ermotti plant laut früheren Medienberichten seinen Rücktritt für April 2027. Als potenzielle Nachfolger nennt die "SoZ" vier Mitglieder der Geschäftsleitung gehandelt: Wealth-Manager Iqbal Khan und Rob Karofsky, COO Beatriz Martin Jimenez sowie Asset-Management-Chef Aleksandar Ivanovic.

hr/

Zürich (awp)

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Bildquelle: Simon Zenger / Shutterstock.com
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