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Goldpreis und Ölpreis 24.02.2026 08:48:57

Goldpreis: Gewinnmitnahmen belasten

Goldpreis: Gewinnmitnahmen belasten

Nach dem gestrigen Anstieg von mehr als zwei Prozent setzten Gewinnmitnahmen ein und führten zu einem leicht sinkenden Goldpreis.

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von Jörg Bernhard

Auf die Stimmung drückte auch ein stärkerer Dollar. Grundsätzlich kann man an den internationalen Finanzmärkten aber weiterhin eine starke Risikoaversion beobachten. Diese ist auf den KI-bedingten Aktien-Sell-Off und erneut aufkommende Sorgen über die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump sowie geopolitische Spannungen zurückzuführen. Trump warnte am Montag Länder davor, kürzlich mit den USA ausgehandelte Handelsabkommen infrage zu stellen. Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs, der seine Notfallzölle aufgehoben hatte, erklärte er, dass in diesem Fall deutlich höhere Zölle auf Grundlage anderer Handelsgesetze verhängt würden. Unterdessen plädierte der Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller, für unveränderte Zinsen bei der Sitzung im März, falls die anstehenden Arbeitsmarktdaten für Februar auf eine Stabilisierung hindeuten sollten. Derzeit rechnen die Märkte laut dem FedWatch-Tool der CME mit der nächsten Zinssenkung im Juni. Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario beläuft sich aktuell auf 52,4 Prozent.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis 8.00 Uhr (MEZ) ermässigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 33,10 auf 5'192,50 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Höchster Stand seit Ende Juli

An den Ölmärkten wird derzeit das Risiko einer möglichen militärischen Eskalation im Nahen Osten verstärkt eingepreist. US-Präsident Donald Trump schrieb am Montag in einem Beitrag in den sozialen Medien, es werde ein "sehr schlechter Tag" für den Iran sein, falls keine Einigung erzielt werde. Gebremst wurde der Aufwärtsdrang des fossilen Energieträgers allerdings durch die neuen globalen US-Zölle. Auf kurze Sicht dürfte nun der für den Abend angekündigte Wochenbericht des American Petroleum Institute (22.30 Uhr) für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Zur Erinnerung: Vor einer Woche wurde ein unerwarteter Lagerrückgang um 609'000 Barrel gemeldet.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,47 auf 66,78 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,48 auf 71,59 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: Foto-Ruhrgebiet / Shutterstock.com
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