| Verbraucherpreise |
13.02.2026 14:43:41
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US-Inflation lässt im Januar nach
Der Inflationsdruck in den USA hat im Januar stärker nachgelassen als erwartet.
Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,3 Prozent auf Monats- und um 2,5 (Vormonat: 2,6) Prozent auf Jahressicht. Die befragten Ökonomen hatten eine monatliche Rate von 0,3 Prozent und eine Jahresrate von 2,5 Prozent erwartet.
Eine zurückweichende Inflation könnte den Notenbankern der Federal Reserve mehr Zuversicht geben, dass sie ihren Leitzins senken können, ohne einen weiteren Inflationsschub zu riskieren. Trotz der guten Nachrichten steht die US-Notenbank in den letzten Monaten der achtjährigen Amtszeit von Jerome Powell als Vorsitzender vor einer heiklen Aufgabe. Die Zentralbank strebt eine Inflationsrate von 2 Prozent pro Jahr an, hat dieses Ziel jedoch seit etwa fünf Jahren verfehlt.
Die Fed-Vertreter versuchen weiterhin, ein vorsichtiges Gleichgewicht zu finden: Sie wollen der Inflation entgegenwirken, ohne den Arbeitsmarkt zu beeinträchtigen.
Von Andreas Plecko
DOW JONES
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