| Übernahmekampf |
15.09.2014 16:42:07
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Heineken vs. SAB Miller: Kampf der Biergiganten
Zwischen den drei grössten Bierproduzenten ist ein Machtkampf entbrannt. Der belgische Brauerei-Riese Anheuser Busch InBev interessiert sich für die britische SABMiller. Diese wieder zeigt Begehrlichkeiten gegenüber Heineken.
Der Brauerei-Riese Anheuser-Busch InBev bereitet laut einem Zeitungsbericht ein Übernahmeangebot für den Rivalen SABMiller vor. Wie das "Wall Street Journal" am Montag online unter Berufung auf einen Insider berichtet, berät sich der weltgrösste Brauer mit Banken, wie eine solche rund 75 Milliarden Pfund (94,3 Milliarden Euro) schwere Übernahme zu stemmen sei.
Es gebe noch keine direkten Gespräche zwischen der Nummer eins und der Nummer zwei der Branche, schreibt das Blatt. Denn der Beck's-Brauer AB Inbev wolle vor einer offiziellen Offerte die mögliche Finanzierung unter Dach und Fach bringen.
SABMiller will Heineken kaufen
SABMiller scheint allerdings keine Lust darauf zu haben, aufgekauft zu werden. Denn der Konzern mit Hauptsitz in Grossbritannien hat seinerseits Heineken ein Übernahmeangebot gemacht.
Doch auch Heineken will eigenständig bleiben und hat das Angebot von SABMiller abgelehnt. Heineken sei nicht zu kaufen, geht aus einer Erklärung des Konzerns in Amsterdam hervor. Die Familie und Heineken seien davon überzeugt, dass das Unternehmen weiter wachsen werde, heisst es in dem Schreiben.
Schweizer Brauereien betroffen
Laut "Wall Street Journal" will sich SABMiller von dieser ersten Abfuhr aber nicht stoppen lassen und denkt über ein höheres Angebot an die Niederländer nach. Von einer möglichen Übernahme Heinekens wären auch Brauereien in der Schweiz betroffen. Traditionsbetriebe wie Eichhof, Calanda, Haldengut und Ittinger gehören zum Niederländischen Konzern.
(awp/ama)
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